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Allein der Baron genoß nicht lange das Ver-gnügen, sich gerächt zu sehen. Denn als er sein CaS-guct abnahm, um sich ein wenig zu erholen, wurdeer von einer Kugel erschossen, was Lesdiguiercs so.sehr schmerzte , daß er kaum für das Vergnügen überLiesen glüklichen Ausschlag Empfindung übrig behielt.
Ausser den Toden wurden an diesem Tag auchnoch viele Gefangene gemacht. Einer unter audernNamens d' Haups, der am eifrigsten zum Gefecht gc-rathen hatte, und izt den Übeln Erfolg davon sah, ver-lohr darüber den Verstand mit der Frcyheit, bald da-rauf auch das Leben.
Verdun, ein Adclicher aus Dauphine, der beydieser Gelegenheit als Volontair diente, und den wirnoch bey manchen Gelegenheiten in dieser Geschichteauftreten sehen werden, eroberte dabey sechs Fahnen,welche nebst den andern, die verschiedene Personen er-beutet hatten, nach Embrun gebracht wurden, wohinLeödiguieres zurükkehrte.
Als er auf dem Punkt war, dahin abzugehen,gab er der Frau von Lesdiguieres von dieser That.Nachricht, auf eine Art, die mit der, womit Cäsareinem seiner Freunde einen seiner Siege meldete, sovielAehnlichkeit hat, daß ich sie hier nicht mit Stillschwei-gen übergehen zu müssen glaubte: '
„Meine Liebe! Gestern kam ich hier an. Heute„reise ich wieder ab. Die Proven^alen sind ge-schlagen. Adieu." —