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tigen , wie er ün Sinn zu haben schien, (indem er sichkurz zuvor des Schlosses Carmagnole versichert hatte)oder um den Marchall von Bellegarde in dessen Be-sitz zu erhalten, und auf diese Art ein Fürsienthumzwischen den Staaten des Königs lind dem scinigcnzu errichten.
Allmächtig am Hof ließen indessen die von demHause Guise die Zögerung und die Vorsicht der Pro-testanten in Dauphine als eine wirkliche Weigerungden Frieden anzunchmcu, ausehcn, und bewirkten so,leicht Key dein König den Entschluß, ihnen den Krieganzukündigen, und den Herzog von Mayenne, einenPrinzen aus ihrem Hause, dahin zu senden mit einerArmee von zwanzigtausend Mann zu Fuß und zwey-tausend zu Roß, die er nach Lyon beschied, wo er schbald selbst cinfand. Von da fuhr er auf der Rhonenach Valenee, und sezte das ganze Land umher inUnruhe und Zweifel, auf wen es wohl abgesehenseyn möchte.
Er hatte diesen Weg nicht sowohl des Flusseswegen gewählt, als weil er erfahren hatte, daß dievornehmsten Häupter der Protestanten in Niederdau-phine sch von Lcsdiguiercs getrennt hatten, dem siezu gehorchen sich nicht entschließen konnten, einige we-nige, wie VlacconS und Gouvernet ausgenommen,welche kein Bedenken deshalb trugen. Diese De 6 u°nirte (so nannte man sie gemeiniglich,) waren so weitgegangen, daß sic nach Lyon kamen, und den Herzogversicherten, sie wären nicht von LeSdiguieres Anhang,und das bloß um es ihm auf alle mögliche Art zu er-leichtern , mit ihm fertig zu werden. Sie unternah-men sogar zweymal, die Stadt Dye wegzunehmen, dieer den Bewohnern zu bewachen überlassen hatte, und
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