2Z7
te ; jedoch nicht ohne bittere Reue vieler von denen,die allzuleicht den Pflug verlassen und nach dem De-gen gegriffen hatten,
Maugirvn gieng unterdessen nach Montelimarhinab, und der erste Parlementsprästdent HauteforkVellicvre nach Vuys, um diesen Aufstand zu dampfen,weil er von keinem Nuzen war; man ließ die Urheberdavon zum Schein hart an, und beschwor Lesdiguieres,die Friedensunterhandluugen darum nicht abzubrechen.Er gieng hierauf, nachdem er durch seinen Besuchund seine Dienste die Wittwc Montbruns, die sich indieser Gegend aufhielt, getröstet hatte, nach Gap zü-rnt', und verlegte seine Truppen in ihre Garnisonen.
Kaum waren ste aber dort, als sich ein neuerSturm in seiner Partei) erhob, ganz dem ähnlich,den wir in der andern bemerkt haben. Die Prote-stanten im Vienner Distrikt die unter dem Volk instarker Anzahl waren, ergreifen plözlich die Waffen,aufgemuntert durch ihren Landsmann, den Präsiden-, ten Gentillet, einen der Vornehmsten des Conseils,das Lcsdiguieres, bey dem er selbst in Ansehn stand,zu Dye angeordnet hatte. Sie versammeln sich inder Gegend von St. Andrs, unter der Anführung derKapitains la Pierre und Lambert, bemeistern sich desFleken Moirenc, drei) Meilen von Grenoble, undschiken sich an, sich noch weiter auszubreiten. AlleinMaugirvn und Mandelot, Befehlshaber in Lyon, derauf die Nachricht von diesem Aufstand von dem Könignach Dauphins beordert worden war, greifen sie mitzweytausend Mann zu Fuß, sechs Fähnlein Rcutereyund zwo Kanonen an, die in diesem Land, wegen desmorastigen Grundes sehr schwer fortzubringen waren.Dies Volk, das nicht in der Verfassung war, um ei-ne