die Partey der Katholiken, und ein leidenschaftlicherAnhänger des Hauses Guise, hatte der Königinn Mut.ter einige Mittel vorgeschlagen, die Ausrottung derCalvinisten in Dauphin- zu erleichtern, und es seynun, daß er ihre Einwilligung dazu harte oder nicht:er suchte izt durch verschiedene Mittel alle Oerter daherum zu einem Bund zu vereinen, um über die Pro-testanten herzufallen. Dem zufolge machte das Volkeinen Aufstand und enrolirtc sich (unter dem Vorwandeiner Hülfsleistung für Birague) und brachte ganzValentinois und die Baronien in Verwirrung; plün-derte die Hauser der Protestanten, und auch manchevon den Katholiken; und nahm endlich noch Meoillonweg, ehe der Kapitain Bragard ans seinem benachbar-ten Orpierrc zur Hülfe herbey eilen konnte.
Das Schloß la Roche du Buys war bcynaheganz von aller Besitzung entblößt, indem diese unterdem Kapitain Lanson, Gouverncts Lieutenant, demMarschall von Bellegarde zu Hülfe gezogen war: Co-las belagerte es daher ebenfalls, und bekam es durchKapitulation, mit Hülfe des gleichgestimmten Vibail-ly von Buys.
Da nun Lesdiguieres, den man mit langen Trak-taten Hinhalten wollte, sah, daß dies Feuer weiterum sich greifen könnte; daß diese Ligue täglich, neueAnhänger bekam, und der Lieutenant de Roi tcmpori-sirte, um diesem Volkshaufen zu einem Streich vonBedeutung Zeit zu lassen: so eilt er nach Meoillon,und entreißt es sowohl durch seine Gegenwart alsdurch seine Waffen der Ligue wieder. Zu gleicher Zeitkömmt Gouvernet zurük, und nimmt das Schloß vdnla Roche wieder weg, und so zerrinnt dieser Volks-aufstand beynahe sobald wieder als er sich erhoben hat-