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ne Belagerung auszuhalken, befand sich nach einemmehr beherzten als wohlgeordneten Widerstand voneinigen Tagen ohne Pulver und Brod, und sieng nunan, seinen Leichtsinn zu erkennen, und sieht Lesdiguie-rcs um Bey stand an.
Maugiron feinet Seits beschwört ihn, darumnichts an den bisherigen Verhältnissen zu ändern, undversichert ihn, daß auch dieser Aufstand wie der crstereverrauschen werde: und während er ihn so mit hin undwieder Gehen hinhält und ihn zu überreden suchte, daßdies die Herstellung des Friedens nicht verhindern dür-fe: bringt er die Belagerten endlich so weit, daß siesich auf Kapitulation ergeben wollen. Während mandarüber verhandelte, beredet ihn Mandelöl, erbittertüber den Verlust seines bey dieser Belagerung geblie-benen Neffen, sie alle treuloser Weise und unbarm-herzig niederhauen zu lassen.
Lesdiguietes, der bis izt an sich gehalten hatte,um den Katholiken keine Ursache zu geben, ihn, wiesie immer thaken, zu beschuldigen, daß er zuerst bre-che ; nnd nun sah, daß man sich begnügte, ihm bloßleere Entschuldigungen über den Vorgang zu machen,ohne sich um andre Genugthming dafür zu beküm-mern, beschloß es nicht ungerächr zu lassen. Er ließalso durch den Kapitain Bouviet Saint Quentin,Iseron, la Saune und einige andere Pläze an derIser wegnehmen, nebst einer hinlänglichen Anzahl vonFahrzeugen, um darüber zu sezcN, und Maugiron zuLeibe gehen zu können. Sobald aber Manvelok sei-nen Anmarsch vernahm, gicng er unter dem Vor-wand zurükberufen zu seyn, nach Lyon zurük, so sehrsich auch Maugiron Mühe gab, ihn zurükzuhalten,so Paß sie beynahe Händel mit einander vatüber beka-men,