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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
231
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Sobald diese Sache abgckhan war, machte ersich im Jänner- 1579. mit Truppen apf den Marsch,welche ihnr LeSdiguieres unter der Hand zukommenließ, welcher zugleich befahl, daß die von GueyraSdie Passage durch Las Gebürgt auSwcrfcn sollten, weiles damals wegen de§ Schnees mrzugängljch war. Erschikte ihm auch riachher durch Gouveuiet eine guteVerstärkung an Mannschaft und Kanonen, mit denener sein Unternehmen zu Stande brachte.

Mehr nicht von dieser Sache. Ich seze nur nochhinzu, daß von dieser Zeit an das gute Vernehmenzwischen ihm und Lesdiguietts sters so groß war, undso sorgfältig unterhalten wurde, dass bis zu demzwey Jahr darauf erfolgten Tod des Marschalls fort-dauorte, der noch ausdrüklich Anselmen, welcher sich weh,rend der Unterhandlung die vertraute Freundschaft Los-diguiereS erworben hatte, anstrug, ihm seinen SohnCasar von Bellcgarde, zu empfehlen, der ihn dennsuch nach dem Benipiel seines Vaters jederzeit liebte-und ehrte, und ihn wie der Marschall in allen seinenBriefen Mein Bruder nannre, sich feiner Diensteund seines Raths in seinen wichtigsten Angelegenhei-ten bediente, und ihm eine hochachtnngSvolle Liebebewies.

Ueber dieser Unterhandlung vergaß jedoch Lesdi.guieres nicht, seinen Feinden zu Leibe zu gehen, wel-che ihrerseits nicht aufhörten, -Anschläge gegen ihn zuschmieden. So hatte er sich unter dieser Zeit desSchlosses la Motte versichert, sowohl wegen seinerNachbarschaft bey la Mure, als weil es den Katholi-schen in dieser Gegend zum Schlupfwinkel diente, wo-hin sie ihre Lebensmittel schäften, um sie vor seinenBesazungcn in Sicherheit zu bringen.

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Ausser-.