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Ausserdem hatte er auch noch einen Streifzng ge.gen Tallard unternommen, mit dem Erfolg, den wirsogleich sehen werden. Und hier muß ich denn sagen,daß unser Cäsar auch seinen Pompejus hatte, d. b.einen Wetteiferer seiner Vorzüge, und das war Auriaesein Vetter, der gleichen Namen und gleiches Wap-pen führte, einer der bravsten Männer feiner Zeit, derin dem Ruf stand sich auf den Krieg so gut zu verste-hen als irgend einer von Adel in Frankreich. Da ernur immer auf der sauer lag, um irgend einen Vor-thcil über Lcsdiguicres zu erhalten, bald durch offen-bare Gewalt, bald durch Kriegslist, die er sehr ge-schikt anzulegen wußte: so verfiel LesdiguiereS darauf,sich gleicher Waffen gegen ihn zu bedienen, und be-schloß, ihm zwo Schlingen zu legen, in deren einerer ihn gewiß fangen zu müssen glaubte.
Bloffet Quartiermeister bey seiner Gcnsdarmen-kompagnie erhielt den Auftrag dazu, und rükte ganzgegen Tallard vor, wo Auriae Gouverneur war. Erzeigte sich davor mit einem hinlänglich starken Trupp,um den Feind herauszulokcn, schikte dann die Hälftedavon gegen Gap zurük, und legte sich mit dem Restin die Meierei des Kapitain la Croix in Hinterhalt.Auriae zieht aus, um denen, die sich hakten blikenlassen, nachzusezen: da er aber durch einige Vorpo-sten von diesem Hinterhalt Nachricht erhielt, zog ersich nach Tallard zurük.
Blosset selbst gieng hierauf nach Gap zurük, nach-dem er zuvor noch diesen Avisengebern ihren gebühren-den Lohn gegeben hatte, indem er für einen von sei-nen Leuten, der von ihnen getödtet worden war, ihreracht bis zehn niedermachte. Dieser eine war eben derJakob Platel, Lesdiguieres Kammerdiener, von dem. am