riachheri'gcn Hcrzoginn von Bar,) und dem Sohndes Herzogs, Karl nachherigen Herzog von Savoyen,die damals durch Salvaing, einen angesehenen Cava-lier in Dauphine in Unterhandlung war. Ueberdieswar der Herzog unserm LeSdiguiereS noch besondersgewogen, wegen der gegenseitigen Gefälligkeiten, diesie sich oft bey ihrer Nachbarschaft zu erzeigen Gele-genheit hatten, z. B. in Ansehung der Unterhaltungdes Verkehrs; Freygebung einiger Gefangenen aufVorbitte eines von ihnen, und andre dergleichen Din-ge, wodurch LeSdiguiereS sich bey dem Herzog iu Gunstgesezt harte, welcher seiner SeitS sich gern sejne Freund-schaft erhielt.
Als le Molar und Anselms bey ihm angelangk -waren, so crössneten sie sich ihm über ihre Vollmacht,welche sich dahin erstrebte, zwischen dem Marschallund den Protestanten in Dauphin« ein Bündnis aufdie Bedingung zu schließen: daß sie ihn mit allem 'Erforderlichen untersiüzen sollten, um sich der Befehls-haberschaft im Marauisirt zu bemächtigen, und sich wäh-rend der Unruhen darinn zu erhalten, bis er sie vomKönig übertragen bekäme. Zu seiner Stcherheit mach-te sich LeSdiguiereS auf Befehl VeS Königs von Na.varra dazu anheischig, wogegen ihm der Marschallzwanzigtausend Thalcr gab, die ihm der Herzog ge.borgt hatte, und dabcy versprach, sobald er im ruhi-gen Vesiz der Befehlshaberschaft scyn würde, LeSdi.guiercS Chateauda»; hin, Demour, Dronicr und ei-nige andre auf der Grenze beydcr Staaten gelegenePläze cinznräumcn (wie er auch that), welche dazu die-nen könnten, die Kommunikation und freye Passagezu gegenseitiger Hülfsleistung offen zu halten; dennder Marfchall machte sich ebenfalls verbindlich, denProtestanten in gewissen Fällen beyzustehen.
So»