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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
222
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wo er eher mit ihm fertig zu werden hoftc, und rüktedaher ins Valentinois, sezt sich zu Loriol, von wo erEurre angreift, einen kleinen Ort, wo Cugic, weiler nur wenige Mannschaft bey sich hatte, und vonden benachbarten Besazungen keinen Entsaz hoffenkonnte, sich nach zwölf Tagen ergab. Nach diesemmachte er Mine weiter zu gehen, und rüstete sich Cha-teaudouble zu belagern, welches die Protestanten befe-stigt hatten. Allein zu eben der Zeit war LesdrgUieres,Um Eurre zu entsezen, durch das Dyeische von demGebirge herabgekommen, und verhinderte durch seineErscheinung zu Cabonne, das Vorhaben Gordes, derdadurch genöthigt wurde, sich zurükzuziehen. SobaldLesdiguieres für die Sicherheit seiner Besazungen indieser Gegend gesorgt hatte, kehrte er wieder nach demGebirge um»

Bey seiner Zurükkunft von diesem Zuge erhieltet Nachricht, daß sein Kammerdiener, Jakob Plateleinen Anschlag auf seine Person im Schilde führe, wo-zu er, wie man sagt, von Wilhelm von Avanson,Erzbischof von Ambrun verführt worden war. Die-ser Prälat, ein eifriger Katholike und daher sein Tod-feind > ergriff jede Gelegenheit, seinem Haß gegen ihnden Zügel schießen zu lassen, und wurde beschuldigt,daß er ihm sogar nach dem Leben gestanden und diserste Veranlassung zu dieser Conspiration gegeben ha-be. Platel hatte verschiedeneMal die Ausführung ver-sucht , bald auf der Jagd bald im Krieg, war aberjedesmal, wie er selbst bekannte, durch eine geheimeRegung seines Gewissens, in seinem Entschlüsse wan-kend gemacht worden.

jesdiguiereS, der nach einem billigen Wiederver-geltüngörecht, aber weit entfernt von einer, so gewalt-samen