—...- iyr
hundert Mann stark im Anzug wären, um sie in derNacht zu überfallen. Er zieht sogleich fünfzig Mannaus seinen Soldaten heraus — denn er hatte immerwelche um sich — rükt ihnen damit bis zu dem Dorfjaye entgegen, und legt sich daselbst in Hinterhalt.Die von Gap, die ihn zu Haus beym Schmause glau-ben , gehen richtig in die Falle: Er fällt über sie her,.macht einen Theil nieder, zersprengt die andern, undsagt ihnen einige Beute ab, die sie unter Wegs ge-macht hatten. Dann zieht er wieder nach Haus, underzählt seinen Freunden den glüklichen Ausgang diesesspäten Tagwerks: was sie ohne Zweifel für die Zu-kunft etwas vorsichtiger machte. Sie überlegten bcydieser Gelegenheit, wie nöthig ihnen ein sicherer Zu-fluchtsort wäre, wo sie vor den Anfällen der Gapen-ser Ruhe haben könnten, und bemächtigten sich deSam Eingang ihres Thals gegen Grenoble gelegenenFleken Corp.
Einige Tage darauf erhielten sie Nachricht, daßdie aus der Grafschaft Venice in Languedoc eingefal-len seyen, und die Stadt Pontsaint Esprit belagerten,die sich für die Protestanten erklärt hatte. Lesdiguie-res eilte sogleich dahin, mit allem was er von Trup-pen zusammenraffen konnte. Die Belagerer überho-ben ihn aber, so bald sie seinen Anmarsch vernahmen,der Mühe, sie wegzutreiben.
Er sezte dennoch über die Rhone, weil er von ei-nem seiner Generale, Arier, Ordre hatte nach Uzezzu kommen, wo sie sich mit einander über ihre gemein-schaftlichen Angelegenheiten besprechen wollten. Daer sich zu dem Ende mit ungefehr dreyßig Pferdenund sechzig Mann zu Fuß — die andern waren vonPierrelake aus umgekehrt — auf den Marsch gemacht