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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
191
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hundert Mann stark im Anzug wären, um sie in derNacht zu überfallen. Er zieht sogleich fünfzig Mannaus seinen Soldaten heraus denn er hatte immerwelche um sich rükt ihnen damit bis zu dem Dorfjaye entgegen, und legt sich daselbst in Hinterhalt.Die von Gap, die ihn zu Haus beym Schmause glau-ben , gehen richtig in die Falle: Er fällt über sie her,.macht einen Theil nieder, zersprengt die andern, undsagt ihnen einige Beute ab, die sie unter Wegs ge-macht hatten. Dann zieht er wieder nach Haus, underzählt seinen Freunden den glüklichen Ausgang diesesspäten Tagwerks: was sie ohne Zweifel für die Zu-kunft etwas vorsichtiger machte. Sie überlegten bcydieser Gelegenheit, wie nöthig ihnen ein sicherer Zu-fluchtsort wäre, wo sie vor den Anfällen der Gapen-ser Ruhe haben könnten, und bemächtigten sich deSam Eingang ihres Thals gegen Grenoble gelegenenFleken Corp.

Einige Tage darauf erhielten sie Nachricht, daßdie aus der Grafschaft Venice in Languedoc eingefal-len seyen, und die Stadt Pontsaint Esprit belagerten,die sich für die Protestanten erklärt hatte. Lesdiguie-res eilte sogleich dahin, mit allem was er von Trup-pen zusammenraffen konnte. Die Belagerer überho-ben ihn aber, so bald sie seinen Anmarsch vernahmen,der Mühe, sie wegzutreiben.

Er sezte dennoch über die Rhone, weil er von ei-nem seiner Generale, Arier, Ordre hatte nach Uzezzu kommen, wo sie sich mit einander über ihre gemein-schaftlichen Angelegenheiten besprechen wollten. Daer sich zu dem Ende mit ungefehr dreyßig Pferdenund sechzig Mann zu Fuß die andern waren vonPierrelake aus umgekehrt auf den Marsch gemacht