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Verderben unvermeidlich nothwendige Art noch rettenwolle. Da Lesdiguieres diesen Betrachtungen seinenVeyfall nicht versagen konnte, so machten sie Eindrukauf ihn, und besiegten seine Bedenklichkeiten. Ent-schlossen also eine Partei zu ergreifen, die man ihmals die beste vorsiellte, beurlaubte er sich höflich vonGordes, und begab sich zu Furmeyer, der schon einehohe Meynung von ihm hatte, und ihn daher sogleichzum ersten Fähndrich seines Regiments machte.
Unterdessen brach das Kriegsfeuer in dem Reichaus, und man lag sich beynahe überall in den Haa-ren. Unter andern Pläzen der Protestanten wurdedie Stadt Cistcron in Provence von den Katholikenbedroht. Furmeyer und Lesdiguieres warfen sich mitdreyhundert Mann hinein. Unmittelbar darauf wur-de sie von dem Grafen von Sommerivc, Königstatt-Halter in der Landschaft berennt. Bcaujeu, ein Vet-ter des Grafen, aber Protestant, hatte die Belagerungeinige Tage muthig ausgehalten, als Lesdiguieres beyder Vertheidigung einer Sturmlüke so viele Beweiseseines Muths ablegte, daß ihm Beaujeu, der ihn be-sonders bemerkt hatte, folgendes Zeugnis gab: „das„ist in der That ein junger Cavalier, der Wunder„thut: Schon eine halbe Stunde ficht er an der Stel-„le da, festen Fuffes: wenn er das Leben behält, wird„er von sich reden machen." Und einige Stundenhernach sagte er zu Furmeyer: „Ihr Fähndrich hat„heute gesiegt; er muß Ihnen werth scyn, denn er„macht Ihnen Ehre."
Da wenige Tage darauf den Belagerten das Pul-ver ausgieng, sahen sie sich genöthigt, sich des Nachtsüber eigen unbewacht gelassenen Absturz aus der StadtM5 zu