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welche der Graf von Montgommery in England faus-rüstete, segelte der Sradt Rochelle zu Hülfe. DerKönig hatte auch eine Flotte, von Kriegsschiffen undGaleeren zusammengesetzt, daselbst vor Anker. Manhatte in die Omccre von der Mündung des Hafens un-ter den Kanonen der Stadt eine Pallisade gemacht,wo inan Schiffe und unter andern eine Carrake einge-fenkt hatte, welche sich zufällig dort befand, da dieReformieren dieselbe in den vorigen Kriegen den. Spa-niern abgenommcn hatten, und nun, da man sie aufdein Schlamm hatte verderben lassen, nicht mehr insMeer bringen konnten. Der Graf von Montgomme-ry kann mit der großen Fluch zur Zeit der Tag - undNacht-Gleiche im März au, da alle Winde hinterihm bliesen, in einem guten und großen Schiff; wel-ches die Königin von England ihm übergeben hatte,und mit ungefähr fünf lind zwanzig andern Kriegsschif-fen, ohne die Lasischiffe, welche die Lebensmittel tru-gen. Es fand sich eine große Unentschlossenheit bcyder Flotte des Königs, welche sich weder an Schiffennach an Leuten zum Widerstand fähig sah, da die Ord-nung darum so schlecht war, daß sich nicht das Drit-theil Menschen, welche zu einen: Treffen nöthig waren,auf den Schiffen befand. Auch war man so schlechtbenachrichtigt worden, daß man von der Ankunft desGrafen nichts wußte, bis man ihn sah.
Die Infanterie war durch Tod, Blessuren undKrankheiten sehr vermindert. Die Soldaten konntensich nicht schuhen, und ob man schon im ganzen Kö-nigreich Rekrutirungen anstellte, so konnte man dieLeute doch nicht im Feld halten. Vieles trug hiezuder Geiz der Hauptleute bey, welche weniger Solda-ten haben wollten, um desto nicht Scheinsoldaten zurSchau zu haben, deren Sold sie zurückbehalten könnten.