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dG> Herrn Herzog, dem König von Navarra, undandern Prinzen. Ich grüßte die Personen vom Stan-de, welche da waren, und begleitete den Monsieur zuden Laufgräben. Hier hörte ich zum ersten mal Kano-naden und Büchsenschüße, von welchen Menschen ver-spundet und getödtet wurden. Ich entsetzte michnicht darüber. Von da gieng ich in mein Quartier, wel-ches von dem des Monsieur eine kleine Meile entferntwar. Ich gieng alle Tage an Hof und zu den Lauf-graben , wo ich auch an den Gelegenheiren und Gefah-ren, welche sich hier zeigten, mit Ruhm Antheilnahm.Jeder machte einem mehr als dem andern den Hof.Ich stellte mich gewöhnlich zum Herrn Herzog, wel-cher unzufrieden war, sich bey dieser Armee ohne eineBeschäftigung zu befinden. Es gab zwar auch keinefür ihn, aber sein ehrbegieriger Geist begnügte sichnicht mit diesem Grunde. Ausserdem verabscheute erdie Bartholomäusnacht, und bedauerte den Tod deSHerrn Admirals, welcher viele Zuneigung; gegenihn gefaßt hatte. Dies verursachte, daß er sichin ein Verständniß mit Herrn de La Noue einließ,welcher seinem gegen den König gethanen Versprechengemäß wieder von Rochelle gekommen war. Diesenhatte nämlich der König, als er von der Stadt Mons,welche der Herzog von Alba eingenommen hatte, her-kam, aufgefodert, ihm zu dienen, und die Ein-wohner von Rochelle zu ihrer Schuldigkeit und zur Uc-bergabc zu bringen. Ihn hiezu zu bringen, warenzum Theil Bedrohungen seines Lebens gebraucht wor-den, wenn er den König nicht befriedigte. Er ver-sprach es zu thun, und falls er sie nicht überreden könn-te, wider aus der Stadt zu kommen.
Dieser Edelmann, einer der tugendhaftesten undtapfersten seiner Zeit, verfügte sich nach Rochelle.Hier that er für die in der Stadt alles was er konnte,
fand