um sich weiter über sein Benehmen zu berathschlagen.Er sagte, daß Herr von St. Sulpice den ganzen Feh-ler auf mich schiebe, da sein Sohn und die übrigen allebezeugten, daß ich ihnen es in den Kopf gesezt hätte.Er wollte sich auch dieser Begebenheit bedienen, ummich dem Monsieur verhaßt zu machen, welchem erdie ganze Begebenheit, und den Verdruß, den ichdeswegen bekam, erzählte. Wirklich war auch dieFurcht, seine Zuneigung zu verlieren, was mich ammeisten betrübte. Doch wurden seine schlimmen Ab-sichten durch die Weisheit meines Hofmeisters verei-telt, welcher sich mit den Aeusserungen begnügte, dieich ihm über mein Misvcrgnügen, und über das Ge-fühl meines Fehlers, nebst dem Versprechen, nie wie-der in denselben zu verfallen, ablegte. Ich wurdevon meinen Anverwandten weder geschlagen noch be-schimpft , welchen er es jedoch nicht verhelte.
Hier ist zu bemerken, wie unvorsichtig die Ju-gend ist, und wie viel sie:Irthümer und Fehler begeht,wenn sie sich, wie gewöhnlich geschieht, sich selbst überlas-sen glaubt und dem Rath ihrer Aufseher nicht folgt.
Man machte Frieden. Einige Zeit nachher ver-heurarhete sich der König Carl mit der Tochter desKaysers. Die Hochzeit wurde zu Maizieres gefeyert;von da gieng man nach Villierscotterets, um hier denWinter zuzubringen, welcher sehr lang währte. Mankämpfte hier viel mit Schnee, welcher sich in ungeheu-rer Menge da fand. Ich sähe hier den König zweenHirsche in den Wald ohne Hunde im Schnee fangen.Er hatte Jäger und Pferde zur Abwechslung für sichund für uns, die wir ihm nachfolgten, bestellt; mit die-sen fiengcn wir in zween Tagen zween Hirsche. Manmachte zwey oder drey Bastionen von Schnee, wo inansich tapfer schlug. Man machte hier auch ein schönes
Kampf-