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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
18
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ßen Ruhm, sprachen davon, wie glüklich diejenigewären, welche sich bey ihm befänden; beklagten sodannunser Unglük, nichts ausrichten zu können, da wirdoch alt genug wären (gleichwohl war der älteste vonuns nicht funfzehen Jahre alt) und entschlossen unsihn zu besuchen. Der Anschlag dünkte uns so leichtzu seyn, daß wir ihn schon für ausgcfuhrk ansahen.Aber die Schwürigkeiten zeigten sich erst bey der Aus-führung. Hier waren Väter und Hofmeister auf ver-schiedene Stunden zu bekriegen; da sielen jeden: seinePferde ein, welche nur auf Befehl der Hofmeister vonunfern Leuten gesattelt, und von unfern Lakayen herbey-geführt wurden. Wir waren Leute, welche sich noch nichtauf fünfzig Meilen von Paris entfernt hatten, und sichauf den Weg machen wollten. Die Gefahr der Be-strafung auf den Fall der Entdekkung, und was mirmehr war als alles, dies, das Misvergnügen des Mon-sieur. Dessen unerachtet ward beschlossen, unfernPlan zu verfolgen; wir versprachen einander feyerlich,nichts davon zu sagen, und jeder sann auf Mittel zurAusführung.

Wir fanden Mittel, vier Pferde zu unserer Be-dienung zu erlangen; zwcy von den meinigen, ver-mittelst eines Lakayen, welchen ich gewann, Na-mens Philipp, Und zwcy, welche der Cadet vonSt. Sulpice von seinem ältern Bruder bekam. Geldbekamen wir auch bis auf achzig Thaler.

Schon hatten wir den Tag bestimmt; aber vieroder fünf Tage darauf konnte sich der junge Bonnivetnicht enthalten, es seinem Hofmeister dem Herrn vonla Charlotticre anzuzeigen. Dieser benachrichtige hievonsogleich den Herrn von St. Sulpice, und dieserHerrn von Rosignae. Jezt wurde jeder von uns vondemjenigen, welchem er Rechenschaft zu geben hatte,

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