get an. Die Reformirtcn guartirten sich zu St. Denisein, wo von dieser Zeit an bis auf den eilften September,da die Schlacht von St. Denis geschah, verschiedeneKriegsbegebenheiten vorfielen, an welchen ich keinenAntheil hatte, ausser daß mein Ho-fmeister mich an-trieb, das, was darüber gesagt wurde, anzuhören undzu bemerken , sowohl die Lobsprüche, welche denen er-thsilt wurden, die eine Probe ihrer Tapferkeit abge-legt hatten, als im Gegentheil den Tadel der Nicht-tapfern zu bemerken, „damit du einst, sagte er, indeinem reifem Alter dasjenige benuzzen kannst, was dubey dieser Gelegenheit lernst." Ich war fertig genughierzu, und erhielt großen Vorthcil von den Lehren,welche mir dieser weise Mann gab. Gleichwohl hattemein Geist noch einen natürlichen Fehler, nämlich daßer sich nur mit vieler Mühe bey Einem Gegenstandauchalten konnte, lind seinq Aufmerksamkeit auf dieBeschäftigung mit demselben mit Mühe einschränkenmußte. In diesem Stuke meürde mir das Studierenviel genüzk haben, da mir die Unterweisungen mit gu-tem Willen oder aus Furcht dazu gedient haben wür-den , meinen Geist darauf zu richten, um sie zu be-halten. Dies würde mir einige Fertigkeit verschafthaben, ihn vest zu halten. Aber da ich keine hiezu be-stimmte Stunden hatte, mich den ganzen langen Tag hin-durch unter der Menschenmenge befand, immer neueDinge sah und hörte, und dies mit meinem Naturellübereiustimmte; so verschlang ich die meisten Dinge,ohncj sie zu verdauen.
Ich konnte sowohl damals, als nachher denVortheil erkennen, welchen ich von den Dingen, dieich sah und hörte, hätte ziehen können, wenn ich mei-nen Geist hätte vesthalten können, um ste gehörig zubegreifen. Das Treffen von St. Denis ereignetesich, als der Herr Connetable auf die Nachricht, daß
. Herr