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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
13
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Herr Dandelok gegen Estampes sich gezogen, überden Fluß Seine gesezt, und mehr als den dritten Theilder Kavallerie mit sich genommen habe, also derHerr Prinz sehr geschwächt sey, Gelegenheit neh-men wollte, den Prinzen in dieser nachtheiligen Lagezu einem Treffen zu nöthigen; welches auch geschah.Der Erfolg des Treffens war, daß die Reformierenden ersten Abend das Feld räumten, der Herr Conne-kable aber eine Wunde bckani, an welcher er den neun-ten Tag darauf starb. Als Herr Dandelok die Nach-richt von dem Treffen erhielt, marschirte er die ganzeNacht hindurch, um sich wieder mit dem Prinzen zu ver-einigen. Sie zeigten sich sodann auf dem Wahlplaz,und siebten einige Mühlen vor Paris in Brand.

Nach dem Tod des Herrn Connekables wurdeseine Kompagnie von hundert Mann in drey getheilt,wovon der König auf Bitten meiner Oheime, derHerrn von Montmorenci, mir ein Drittheil und fünfund vierzig Bogenschüzzen gab. Iezt machte ich mei-nen ersten Auszug in den Waffen im Kloster Saint Ho-nore, und legte dem König meinen ersten Eid ab. DisReformirten verliessen das Lager, und zogen nach Lor-raine, um sich mit der Mannschaft zu vereinigen, wel-che ihnen von Teutschland geschikt wurde. Monsieurhatte damals das Commando über die Armee wegendem Tode des Herrn Connctables, er zog von Parismit der Armee des Königs ab, um den Reformirtennachzuziehen.

Ich blieb zu Paris bey der Frau Connetablinund gieng einigemal ins Louvre. Aber dieses Jahrverstrich mit mehreren abergläubischen Ceremomen,welche des verstorbenen Connekables wegen gehaltenwurden, und bey welchen ich zugegen seyn mußte. Ichhatte, wie erwähnt, kein« andern Studien, als die

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