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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
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dämpft zu sehen, wenn man dies Verfahren redlichbeobachten wollte; er meynte, dieReformirteii alle ver-langen weiter nichts, als den König bedienen zu dür-fen. Die Königin Mutter vcrsezte hierauf: MeinHerr Kanzler! Wollen Sie dafür gut feyn, daß siekeinen andern Zwck haben, als den König zu bedie-nen? Ja, Madame, antwortete er, wenn man michversichert, daß man sie nicht betrügen will. Hieraufgieng der Conseil auseinander, lind es wurde be-schlossen, daß man nach Meaux gehen, und die Schwei-zer aufmarschieren lassen sollte.

Der Hof kam den sechs und zwanzigsten Septem-ber hier an; folgenden Tags kamen die Schweizer an,der König und der ganze Hof stieg zu Pferde; ich auch,um sie aufmarschieren zu sehen. Es waren die erste,die ich gesehen hatte. Inzwischen nahmen die Nach-richten über die Bewachung der Resyrmirten über-hand , man sagte, sie seien beritten. Den acht undzwanzig!!?!: 'Abends ließ man drep Schweizercompagnienauf die Wache ziehen, und alle übrige auf den neuenMarkt einquartiercn. Man wußte, daß der Prinz,Admiral Dandclot und de Mory mit einigen Leutenfünf oder sechs Meilen von Meaux entfernt waren.Plözlich schikte man den Herrn Marschall von Montmo-xcnci dahin, um sich nach der Ursache ihrer Bewaffnungzu erkundigen. Er gerade gieng hauptsächlich dahin,um den Dienst zu leisten, welchen er wirklich damitleistete, und welchen kein anderer als er hätte leistenkönnen; dieser weise Herr, der den Staat immer lieb-te, welcher ihm doch so viele Uebelgesirmte zugezogenhatte. Er war damals im Verdacht, mit dein HerrnAdmiral einverständig zu seyn, weil er immer seinenRath dahin gegeben hatte, den Guisischcn Hause nichtzu viele.Macht zu geben, von welchem er glaubte, daßes den Plan hätte, sich durch den Umsturz des Staatszu vergrößern,

A 4 Herr