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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
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bergen arbeiten lasse. Der Hof kam ungefähr denzwey oder drei) und zwanzigsten September nach Mon-ceaux, wo, wie ich mich noch erinnere, ein Conseilgehalten wurde, in welchem die Königin Mutter dieGründe vorstellte, welche ihnen die Reformirten gäben,auf der Hut zu seyn und für die Sicherheit des Kö-nigs und des Reichs zu sorgen. Die Mühe, welche siesich, wie man gewiß wüßte, gaben, insgeheim imganzen Königreich Leute und Waffen zusammenzu bringen, beweise hinlänglich, daß ihre Absichtennicht auf das Haus Gusse, sondern auf den Königund den Staat gerichtet seien. Wäre es ihnen nurum die Güssen zu thun, so sollte der König bedachtseyn, sie zufrieden zu stellen. Es ist zu bemerken, daßalle von Guissschcn Hause sich vom Hof zurükgezogenhatten, tun den Reformirten die Gelegenheit zu be-nehmen, sie zum Vorwand ihrer Unternehmungen zugebrauchen. Der Herr Canzler de l' Hopital nahm dasWort und sagte: Man sehe schon seit allzulangcr Zeitdies Misvergnügen überhand nehmen, ohne daß manMittel gegen dasselbe gesucht hätte; man müßte fürdie Sicherheit des Königs sorgen, aber, wo möglich,ohne Waffen, weil inan durch den Gebrauch derselbenden Reformirten nur Gelegenheit geben würde, eingleiches zu thun, und wenn bcyde Thcile einander be-wachet in der Nähe wären, so dürste es schwer seyn,nicht zu Tätlichkeiten zu schreiten. Die Anwerbungder Schweizer sey Schuld an diesem Mistraueil; erhielt es für schiklich, dem Herrn Admiral sowohl alsdem Prinzen von Conde den Antrag thun zu lassen,daß man die Schweizer gar nicht vorrükken lassendaß aber der König für sein Conseil und die Ver-waltung seiner Geschäfte sorgen, und ihnen und an-dern Reformirten den Plaz, den sie darinn besezenkönnten, cinrqumen wollte. Der Kanzler versprachsich, die Uebel, die den Staat bedrohten, bald ge-dämpft