fchaftigungen, sondern auch was die wichtigsten Ge-schäfte betraf. Dies konnte ich um so leichter thun,da ich bey jeder geheimen Versammlung, bey jedemConseil Zutritt hatte, als ein bey dem König, beyder Königin und den Prinzeu sehr beliebtes Kind.
Damals bereiteten sich die zwote Unruhen durchdie Werbung von sechstausend Schweizern vor, wel-che der König angeblich wegen des Argwohns hatteveranstalten lassen: der Herzog von Alba, der in dieNiederlande gierig, um die siebzehn Provinzen zu un-terjochen, und ihnen ihre Privilegien zu nehmen, möch-te, da er Kräfte genug dazu hätte, etwas gegen Frank-reich unternehmen; weil man es für Staatsmaxime hält,daß souveräne Könige und Republiken sich rüsten sol-len, wenn ihre Nachbarn sich mehr, als gewöhnlichbewafnen. Die Reformieren glaubten dies nicht, son-dern hielten es für einen Anschlag, die Reformierenin Frankreich und in den Niederlanden zu Grunde zurichten, der zu Bayonne gefaßt worden wäre, als dieKönigin von Spanien in Begleitung des Herzogs vonAlba den König und die Königin Mutter daselbst be-suchte. Dies gab ihnen Veranlassung, die Unterneh-mung von Meaux zu wagen, welche darinn bestlind,die Herrn von Gusse von dem Umgang mit dem Kö-nig zu entfernen, und einige Mitglieder des Conseilszu verwechseln.
Als der Argwohn von beyden Seiten zunahm,schikte der König zum Herrn Admiral von Chatillonverschiedene Personen, um sich wegen der Ursache desMisvergnügens der Reformirtcn zu erkundigen. DerAdmiral gestand nichts, und gab seinen gegenwärti-gen Zustand als Beweis an, da er mit seinem ganzenZeuge sich in seinem Haus Chatillon befände, sich mitder Hauswirthschaft beschäftige, und an seinen Wcin-
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