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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
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Regierung des'Reichs ihres Sohns zu erhalten such,te, und der Herr von Guise Fackionen machte, such-ten die mistrauischen Reformirten, welche ihren Feh-ler erkannten, daß sie vom Anfang der Unruhen anden Hof verlassen hatten, sich daselbst wieder geltendzu machen. König Carl, ein guter und ausnehmen-der Kopf, wurde durch seine Erziehung zu verschiede-nen Lastern verleitet, wie zum Beyfpiel zur Grausam-keit und lzum Fluchen. Da mein Alter i näher andas Alter des Herrn von Alencon grenzte, so suchte ichseine Gesellschaft mehr, als des Königs und des Herrnvon Anjou. Ich kam mit dem Herrn Connetable anden Hof, wo man mir einen Hofmeister, NamensRofignac, gegeben hatte. Dieser Mann war von mei-nem Vater als Page erzogen worden, ein sehr recht-schaffener und weiser Edelmann, welcher für mich undfür meine Sachen viel Sorge trug, und welchen ichsehr liebte, ehrte und fürchtete. Ich hatte einen Stall-meister , Namens La Vossiere, welcher in Abwesenheitdes Herrn von Rofignac mir zum Hofmeister diente;zween Pagen, einen Fourier, einen Koch, einenKeller und zween Bediente, einen Casster. MeinVormund, Herr von Chavigny, gab mir zu Bestrei-tung aller meiner Ausgaben jährlich zwölftauscnd Fran-ken. So blieb ich von meinein zehenten Jahr an bisungefähr zu meinem zwölften am Hof, und wurdenach Art des Hofes erzogen, und von meinem Hof-meister geleitet und beobachtet, welcher mir die Gro-ßen des Hofs zeigte, das rühmliche dabey beobachtenließ, und das fehlerhafte verbarg, oder, wenn ich eSvon mir selbst bemerkte, mir die Gefahren desselbenanzeigtc, damit ich es vermeiden lernen sollte.

Mit dieser Anleitung und mit meinem an sichziemlich aufgewekten Geist bemerkte ich nicht nur das,was mein Alter und die für dasselbe geziemende Be-

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