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Hierüber sind von verschiedenen Personen vieleBücher geschrieben worden, worum Anweisungenin großer Menge Vorkommen, deren du dich, wenndu die lateinische Sprache l'ernst, mit Nuzzen wirst indenjenigen Stunden bedienen können, welche dir diezu deinem Unterricht bestellten Personen zum Lesenderselben bestimmen werden. Aber da öfters Vor-schriften nicht so viel Eindruk auf uns machen, alsBeyfticle, besonders von unfern nächsten Anverwand-ten; so will ich dir hier meinen Lebenslauf vorzeichnen,welcher mehrere Wechsel von Glük und Unglük, vonlöblichen und tadelhaften Handlungen enthält.
Mein Leben hat unter der Regierung Heinrichs II.angefangen, und ist jezt auf vier und fünfzig Jahreunter der Regierung Heinrichs IV. gekommen.
Unser HauS stammt von dem Hause der altenGrafen von 'Auvergne ab. Mein Pater starb in derSchlacht bey Saint Auöntin, und hinterließ mich ineinem Alter von beynahe drei) Jahren mit wenig Un-tcrstüzung und Gunst. Ich und eine Schwester, wel-che ich hatte, wurden in einem Alter von etwas mehrals drey Jahren nach Chantilly gebracht, wo unsereGroßeltern Anne de Monrmorenci, Connötable vonFrankreich, und seine Gernalin Magdalenc von Sa-voyen lebten. Hier kamen diejenige, welche meineSachen besorgten, über eine kleine jährliche Pensionzu unsrem Unterhalt überein. Von meinem sechstenJahre an gab man mir einen Hofmeister, NamensVillemontee, einen Lehrer, einen Kammerdiener, undeinen Pag-e. Villemontee war ein Mann von einemzornigen und mürrischen Charakter, welches auch ver-ursachte, daß er nicht lange bey mir blieb. MeinLehrer sieng an, mich in der lateinischen Sprache undden ersten Anfangsgründen von der Erdkugel und den
Char-
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