Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
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Mein Sohn,

glaubte nicht genug für dich gethan -zu haben,wenn ich dich blos durch den göttlichen Segen ge-zeugt hätte. Meine Liebe gegen eich, das Verlangen,Ehre und Tugend in unfern; Stamme forrzupsian-zen, und noch mehr die Dankbarkeit, welche ich Gottschuldig bin, daß er uns aus nichts gemacht, undmich wie seinen Augapfel erhalten und bewahrt hat dies alles trieb mich an, zu der Wohlthat derGeburt gegen dich noch drey andere hinzuzufügen.Dis. erste derselben ist, dich sorgfältig in der wah-ren Religion unterwchken und tüchtig machen zu las-sen, die falsche und irrige Meynungen kennen zulernen, und zwar durch die Knntnis der heiligenSchrift, in welcher allein Gott uns die Regel undVorschrift gegeben hat, wie wir ihm dienen und ihnehren sollen. Ich ermahne dich, nach jedem Unterricht,den du in derselben bekommen wirst, begierig, undauf denselben aufmerksam z» seyn, als auf ein Mittel,der Güter und Herrlichkeit derer theilhaftig zu' werden,welche Gott fürchten. Die zwote Wohlthat ist, deineGüter in den besten und sichersten Zustand zu sezzen,welcher bey der Veränderlichkeit der menschlichen Din-ge gewünscht werden kann. Die lezte Wohlthat istendlich, dich, wenn Gott dich zu einem guten Alterin dieser Welt gelangen läßt, tüchtig zu machen, inmoralischen und politischen Tugenden unterrichtet zuwerden.

Denkwtzrvigk. B. A Hier-