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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
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lichen Gesandschaft Heinrichs VIII. an Franzi. NicolauS vonNeusville, Urgroßvater des Staatssekretärs, und einer derausserordenklichen Gesandten, betitelt r Ritter, Herr vonVilleroy :c. Sauval, ^nricici. äe ?aris l'.III. p. 612.führt das Patent an, das Cognac im Februar 1519. erhielt,worinn Franz I. ihn nennt: unser lieber Getreuer, NicolauSvon Neusville, Ritter, Herr von Villeroy rc. Dies ist derTitel, der auch i» der Zueiguungeschrift des Clement Marok,Vor dessen Gedicht: Der Tempel Eupido'S, steht; dcdicirtdem Herrn NicolauS von Neusville, Ritter rc- Diese Epi-stel oder Dedicakion, welche in den meisten, selbst alten Aus-gaben der Werke dieses Dichters weggelassen und unterdrücktworden ist, wurde in der zu Haag i/iZ. wieder abgedruckt.Hebert, Vis äs Henri VIII. erwähnt eben dieses NicolauSvon Neusville ehrenvoll. Balu; in seinen Rechnungen, Nc».175. und 176. setzt da, wo er von den Rechnungen desHerrn von Villeroy, englischen Gesandten spricht, noch dieEigenschaft eines ^ranä uuäiencier äessrance hinzu. Aufdem erst «len okücisrs äes llucs äs kourxoFne steht p.233. ein Nicolas äs bleukvills, sc^sr äs cuilme, und ein vVm-dlarä äs ^sukvills scu^er truncknnt An den Oucutianisx. 197. kommt ein llilicolss ä« lileukville vor, der als Ge-sandter 1500 nach Rom geschickt wurde, wobey fich auf Visä'^lsxgnäre VI. I'. I. p. 192. berufen wird. DieseNachrichten entgiengen Morcri und den meisten unsrer Ge-schichtschreiber und Genealogisten, welche übrigens den er-lauchten Hause Villeroy die Gerechtigkeit widerfahren lassen,die ihm der Verfasser unsrer Memoiren versagt.

y. Diese ganze Erzählung stimmt mit dem überein,was man davon in der dist. äe In üstsre et äu kils ließt:,,Der Herzog von Sully fuhr nach der Krönung, noch unge-fähr vierzehn Tage oder drey Wochen fort, sein Amt zu ver-walten , bis die obengedachte Streitigkeit wegen der Schwei,zer zu Lyon sich erneuerte, indem Villeroy deren Bezahlungauf die Generaleinnahmen gedachter Stadl versichern wollte.Der Herzog von Gully erbitterte sich so heftig über diese Sache,daß er, nicht zufrieden mit der Behauptung: es scy nicht ver-nünftig, den König mit einem neuen Aufwand zu belästigen,da die Bürger von Lyon die Wache thun könnten, wie ge-wöhnlich, auch noch mit dem Kanzler, der Villeroy begün-stigte, anband, und ihm sagte: sie verstünden sich zusammen-N-Denk«ürViZk. Vl, Kgny. Mm zum