zum Verderben der Angelegenheiten des Königs. Da dieseBeleidigung alle Minister zugleich betraf, kamen sie mit ein.ander überein, diesen Mann zu stürzen, dessen üble Launenicht zu mildern wäre." — Dieser Schriftsteller erzählthierauf die Schritte, welche gekhan wurden, die Ministermit dem Herr» Grafen von SoissonS, dem Marquis v'Ancrc,Marquis de CoeuvreS und andern gegen den Herzog vonSully zu verbinden. Ich führe mit Fleiß diesen Verfasseran, als einen der Feinde des Herrn von Sully, um dieWahrheit von dem Vergeben dieses letzter» desto cinleuchten.der zu machen, baß er sich hätte in seinem Posten erhaltenkönnen, wenn er hätte zu allen Operationen des neuen Con-seils die Hände bieten wollen, und daß blos seine Beharr.lichkeit, über Recht, Staatswohl und die RcgierungSart desvorigen Königs zu halten, seinen Fall verursachte. Uebri.KenS haben alle einsichtsvolle Männer eben so überLiese Rechtschaffenheit geurtheilt, wie der angeführteGeschichtschreiber, dessen Ausspruch alle Feinde dieses Mi»nistcrs bestimmten. Man findet im Mercuke 5 ram;ois, uä-jonctivn ül'snnSe r6io. p. 9. eine ganze Abhandlung überViesen Gegenstand, die ihn auf eine für ihn sehr ruhmvolleArt rechtfertigt. Man sehe auch die Stelle in den Nemoi-res äe ViUerozs 1 . HI. pa§. 259." Dieß ganz veränderteAnsehen, das der gedachte Herr von Sully dem verarmtenFrankreich gab, indem er es durch seine kluge Haushaltungund seinen Eifer wolhabend machte, bezeugt hinlänglich seineTüchtigkeit. Diese Vorstellungen, die er gegen den Wille»des Königs Machte,, und sein Widerstand gegen alle Großenbeweißc seine Tugend, und indem er sich unter so vielen Fein.Ven behauptete, ohne der Furcht und ihren Drohungen nachzu geben, zeigte er die Stärke seiner Klugheit und seinesMuths. Seine Neider selbst sagen, er allein sey dem Staatnützlicher und färdre die Geschäfte besser, als all die andernzusammen; und wenn er nur ein wenig von der Strenge sei«nes Verfahrens Nachlassen wollte, so wird es ein würdigerDiener Ew. Majestät seyn. Wenn man ihn gleich von de»Geschäften zu entfernen sucht, kann crs doch nicht übers Herzbringen, nicht frey heraus zu sagen, was er von der gerin«gen Achtung denkt, die man gegen das Andenken des hoch«seeligen Königs hegt, und von der wenigen Rücksicht, dieman aus unfern jungen Fürsten nimmt rc." Man sehe auchLas in unsrer Vorrede angeführte Manuskript. ,
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