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Zue üe LouMon. H. Zi 3 > in der des Herzogs vonEpernon u. s. w.
Z2. Ms» sehe die ausführliche Erzählung von derEinnahme von Jülich und von dieser ganzen Expedition indem Illercure krai^ois und andern Geschichtschreibern unterdem Jahr 1610.
Die Einnahme von Jülich nöthigke den Kaiser, die vor.gehabte Sequestration der streitigen Länder durch de» Erzher-zog Leopold von Oesterreich, aufzugebcn, und die Fürstenvon Brandenburg und Neuenburg theilten ohne alle Schwie.rigkeit die ganze Erbschaft unter sich. Der Churfürst vonBrandenburg erhielt Cleve, die Mark und Ravensberg, undder Herzog von Neuburg Jülich und Berg. Philipp Lud-wig, der Sohn dieses Herzogs von Neuburg, hatte zwec»Söhne, wovon der eine die Linie von Neuburg fortsetzteund der Nackaebohrne die der Grafen von Sulzbach anfieng,welche gegenwärtig beyde vereinigen wird, weil die Linie vonNeuburg mit dem jetzigen Churfürsten von der Pfalz erlöscht.Dieß erweckt nach hundert und dreysig Jahren seit demTod des Herzogs Wilhelm von Jülich dieselben Schwierigkei.ten wieder, wegen dieser bevorstehenden Erbschaft, da devKönig von Preussen aus dem Hause Brandenburg zum Grundseiner Widersetzuna gegen diese Wiedervereinigung anführenkann, daß die Linien abgesondert waren, als der Vergleichvon 1669 gcschloßen wurde, der nur ans die Descenvenkettru gehen scheint und der Kaiser seiner SeitS sei» Jnteres«?e dabey findet, den Fürsten von Sulzbach zu unterstützen,weil, wenn dieser junge Fürst ohne männliche Erben sterbensollte, er um sich in Besitz von Berg und Jülich zu setzen, sei-nen alten Grund von Mannslehn anführen könnte, anser einempoch andern Grund, den er dabey haben könnte, sich für diemit ihm verbundene Fürsten von Sachsen zu inkereffiren.Es ist I 73 L- ein Werk in zween Banden erschienen, wvriimdiese Materie untersucht und sehr gut auseinander gesetzt ist.
Neun und Zwanzigstes Buch.
Der Marquis D'Ancre (denn so sieng man an, Concmizu nennen) hakte einen Streit mit den Herrn Oberstallmei-
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