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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
433
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verschiedenen Orten des Reichs zu danken hat, beson-ders in seiner Befehlshaberschaft in Ober-und Nic-dcrPoitou. Er würde alle Straßen dieser Provinzhaben verbessern lassen, wenn sein Einfluß sich bis zuseinem Tod erhalten hätte. Er ist es, der zu Chatel-leraut die schöne Brücke und die prächtige Straßebauen ließ, die man noch jetzt daselbst sieht.

Unter allen seinen Landgütern, besonders denen,welche Schlösser haben, ist beynahe kein einziges,wo er nicht Spuren einer Prachtliebe hinterließ, beywelcher Menschenliebe und das allgemeine Beste seheoft die Triebfeder waren. Er hat großemheils vaSSpital zu Nogcnt gestiftet. Diese Stadt und Herr-schaft, welche man durch den Zunamen Nogent le Ro»trou unterschied, hatte den Namen Enguien angenom-men, als sie der Herr Prinz in ein Herzogthum hatteerheben lassen. Unter dem Herrn Herzog von Sullyverwechselte sie beyde mit dem der Grafschaft von No-gent-le-Bethune. Sein erstes Vorhaben war, berträchtliche Arbeiten am Schloß der Stadt selbst vor-nehmen zu lassen; allein die Schwierigkeiten, welcheihm die Religiösen von Saint-Denis erregten, be-stimmten ihn, alles für Villebon zu thun. Die Herrnvon Estautevilie, denen dieses Haus vor ihm angehörkhatte, hatten es, blos bis zum ersten Stockwerk erbaut,hinterlassen; er ließ es wieder vornehmen und ganzaufbauen, nach dem Muster der Bastille, wovon erBefehlshaber war, aber weit schöner. Die Fasadepräsentirt zwischen den Thürmen drey Corps de Logismit Schiefer gedeckt. Diese ThürMe selbst sind miteinem flachen Dach mit Blep gedeckt, mit abwechselndrunden und spitzen Zinnen; die Dachrinnen sind voneben dem Metall wie die metallncn Stücke, und dieinner» Dachrinnen, wohin die von den Winkeln desN. Denk.vürdigk. Vl.B. E e Hau