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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
432
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Dienst des Altars gehörte. Der jetzige Herr Herzogvon Sully hat diesen besonder» Umstand von seinerGroßmutter, Catharina von La Porte. Diese Dame,welche sehr viel mir der Herzogin von Rohan, ihrerTante, umgcgangcn war, hatte von ihr noch etwasgehört, was damals allgemein bekannt war, daß näm-lich der Herzog von Sully die Capuziner, die zuihm kamen, sehr gnädig aufnahm, und sogar seineLiebe zu ihnen so weit gieng, daß er während seinerletzten Krankheit und wenige Tage vor seinem Ende miteinigen von diesen Religiösen zu sprechen verlangte, daßaber die Herzogin von Sulky, als sie sich ans derSchloßbrücke gezeigt hatten, verboten habe sie einzu-lassen, mit der Drohung , sie in den Schloßgrabenwerfen zu lassen.

Die Beschädigungen dieser Dame waren, dasIn-nere ihres Hauswesens in Ordnung zu halten, und fürdessen Unterhaltung zu sorgen, auch Pachte abschließenund sich von den Pachtern und Einnehmern Rechnungüblegen zu lassen; sie war es, weiche beynahe alle-thige Reisen nach den verschiedenen Gütern ihres Ge-mahls machte. Sie beschafftigte sich in ihren Er-holungsstunden mit Tapetenarbeit und Stickerey mitihren Töchtern und Gesellschaftsdamen. Man bewun-dert noch jetzt die Schönheit und besonders die feineArbeit an einigen Tapeten und andern Stücken dieserArt, welche dem Herrn Herzog von Sully von einerweit größern Anzahl derselben noch übrig gebliebensind. Denn der größte Theil dieser Werke gieng cntwcrder verloren oder wurde cntwedet.

DieArbeitcn desHcrzvgs von Sully sind dauerhafter»Außer allen den öffentlichen Denkmälern, von denen wirzu reden Gelegenheit hatten, hat er sein Andenken durcheine Menge von Gebäuden verewigt, die man ihm an

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