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Kleidung, die er jederzeit beybehiclt, ohne sich der Mo-de unterwerfen zu wollen. Es ist bekannt, was ihmeines Tags am Hof begegnete, wohin ihn Ludwig XIIIberufen hatte- „Ich habe Sie kommen lassen, Herr„von Sully, sagte dieser junge Prinz zu ihm, als einen„vertrauten Mann und einen der vornehmsten Mini-„ster des Hochseligen Königs, meines Vaters, um„mich mit Ihnen über wichtige Angelegenheiten, die„ich gegenwärtig habe, zu besprechen, und Sie um„Ihre Meynung zu befragen." Der Herzog vonSully, der um den König her nichts als junge Höf-linge sah, welche unter einander kikerten, und um demConnetable von Luynes ihren Hof zu machen, seineKleidung, sein ernstes Wesen und alle seine Manie-ren lächerlich machten, gab folgende Antwort: „Sire,„ich bin zu alt, um mich an irgend etwas anders zu„gewöhnen; wenn der Hochselige König, Ihr Vater,„glorreichen Andenkens, mir die Ehre erzeigte, mich„zu seiner Person zu berufen, um sich mit mir über„große und wichtige Angelegenheiten zu besprechen, so„war es immer das erste, daß er die Pikelheeringe„hinausgehen ließ " Der junge König schien dieseFreyheit zu billigen; er ließ jedermann Weggehen, undblieb mit dem Herrn Herzog von Sully allein.
Subordination, Ordnung und Frieden herrschtenunter den zahlreichen Domestiken, von denen wir soeben gesprochen haben. Nie hat noch jemand sich sogut Respect und Gehorsam zu verschaffen gewußt, alsder Herzog von Sully» — Die Katholiken, die er inseinen Diensten hatte, merkten nie, daß er nur denmindesten Unterschied zwischen ihnen und den Calvini-sten gemacht hatte, außer etwa an der Aufmerksamkeit,mit der er sie anhielt, ihren Pflichten als gute Römisch-
Katho-