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man sich in ein Cabinet neben dem Speisesaal, dasCabinet,der Erlauchten genannt, weil esmitGemäbl-den von Pabsten, Königen, Fürsten und andern vor-nehmen oder berühmten Personen, die er von diesenselbst bekommen hatte, verziert war. Man sieht nochjetzt den größten Theil derselben zu Villebon.
In einem andern schönen und reich meublirkenSpeisesaal hielt der Hauptmann von der Leibwache eineandere beynahe eben so wie die erste besetzte Tafel, andie sich die ganze Jugend begab, und an welcher inder Thar nur diejenige speisten, welche der Herzog vonSully blos wegen der Ungleichheit des Alters nichtan die seinige ziehen wollte. Der jetzt lebende HerrHerzog von Sully kannte verschiedene Standcsperso-nen, welche ihm sagten, daß der Herzog von Sullybey den Besuchen, die sie sich noch ganz jung mit ihrenEltern bey ihm gemacht zu haben erinnerten, nur dieseLey sich zur Tafel behielt, und gewöhnlich zu den jun-gen Leuten sagte: „ihr seyd zu jung, als daß wir zu-sammen speisen könnten; wir würden einander nur zur„Last fallen."
Wenn er so einige Zeit in der Gesellschaft zuge-Lracht hatte, gieng er wieder auf sein Zimmer, um sichnoch einige Stunden mit derselben Arbeit wie früh zubcschäfftigen. Wenn Iahrszeit und Witterung es er-laubten, genoß er Nachmittags das Vergnügen desSpaziergangs. Der Ausgang geschah abermals mitdemselben Prunkaufzug wie Vormittags. Er giengin seine Garten, wo er nach einigem Auf- und Abge-hen gewöhnlich in eine kleine bedeckte Allee gieng,welche die Parterrepartien von dem Gemüsegartenabsondcrte, und über eine steinerne Treppe, welche derjetzige Herr Herzog von Sully wegen ihres Alters ab-
kragen