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außer daß er bisweilen eine halbe oder auch eine ganzeStunde vor der Mittagstafel spazieren gieng. Indiesem Fall läutete man eine große Glocke, welche aufder Brücke war, um seinen Ausgang anzuzeigen» Dergrößte Theil seiner Leute begab sich nach seinem Ge-mach, und stellte sich von der Treppe an in eine Reihe.Seine Stallmeister, Edelleute und Offiziers giengenvor ihm her, und vor ihnen zwcen Schweizer mit ih-ren Hellebarden. An seiner Seite giengen einige vonseiner Familie oder seinen Freunden, mit denen er sichunterhielt. Alsdann folgten seine Offiziers von seinerLeibwache und seine Schweizerwache, und der Marschwurde jedesmal von vier Schweizern geschloffen»
Wenn er in das Tafelzimmer zurückkam, welchesein ungeheures Gemach war, wo er die merkwürdig-sten Thaten seines Lebens nebst denen Heinrichs desGroßen hatte mahlen lassen, setzte er sich zur Tafel.Diese Tafel war wie ein langer Klostertisch, und obenan waren nur für ihn und die Herzogin von SullyFauteuils; alle seine Kinder, vermählt oder unvermählt,von welchem Rang oder Geburt sie seyn mochten, bisauf seine Tochter die Herzogin von Rvhan hinaus,hatten bloße Tabourcts oder Sitze ohne Rücklehnen.Denn zu der Zeit war die Subordination der Kindergegen die Väter noch so groß, daß sie sich in derenGegenwart nie setzten oder bedeckten, bis es ihnen be-fohlen war. Seine Tafel war mit Geschmack undPracht besetzt. Er zog dazu nur die Herrn und Damenaus seiner Nachbarschaft, einige von seinen vornehmstenEdelleuten und von den Gesellschaftsdamen und Fräu-lein derHerzogin von Sully. Außer der außerordent-lichen Gesellschaft stand bey dem Nachtisch alles auf,und begab sich hinweg. Nach geendigter Tafel begab
man