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einem so gesetzten, ernsten Charakter, wie der seine war,erwarten kann. Außer einer großen Zahl von Stall-meistern, Edcllcuren und Pagen, welche ihn bedienten,von Gesellschaftsdamen und Kammerfraulein der Her-zogin von Sully hatte er eine Compagnie Leibwachemir ihren Offiziers und eine andere von Schweizern,und eine so große Menge Domestiken, daß es wenigeBeyspiele von Privatpersonen giebt, welche einen sogroßen und zahlreichen Hausstaat unterhalten hätten.Der jetzt lebende Herr Herzog von Sully sah denSohn eines alten Chirurgus des verstorbenen Herzogsvon Sully, des letzten dieser Linie, der in einem Altervon acht und achtzig Jahren starb, und bey dem Toddes Herzogs von Sully, von dem wir hier reden, vier-zehn Jahre alt war. Dieser Mensch sagte ihm, alser mit seinem Vater bey den Kranken im Schloß Vil-lebon gewesen sey, habe er deren bis achtzig gezahlt,ohne daß man darum bemerkt hatte, daß die Aufwar-tung in diesem Hause darunter gelitten hatte oder ver-säumt worden wäre.
Der Herr Herzog von Sully behielt die Gewohn-heit bey, sehr früh aufzustehen. Nachdem er gebetetund gelesen hatte, gieng er mit seinen vier Sekretai-ren an die Arbeit. Diese Arbeit bestand in Anord-nung seiner Papiere, in Aussetzung seiner Denkwür-digkeiten, in Antworten auf verschiedene Briefe, dieer erhielt, in der Einsicht feiner häuslichen Angelegen-heiten und Leitung der Geschäffte sowohl seiner Be-fehlshaberschaften als seiner Aemter. Denn er blieb bisan sein Ende Befehlshaber von Ober- und Nieder-Poitou und La Rvchelle, Generalfeldzeugmeister,Ober-weginspector und Oberaufseher über das Vestungswe-ftn. Er verwendete darauf den ganzen Vormittag.