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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
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andern Kindern ein Standesmäßiges Auskommen zu ge-ben suchte, machte der Herr von Sully im folgenden Jahrin gleicher Form und mittelst einer Akte zwo andereSchenkungen und Substitutionen, mit dem Rest sei-ner Güter, zu Gunsten seiner jüngern Söhne Cäsarund Franz von Belhune: nemlich an Cäsarn mit demGut und der Herrschaft Villebon und Franz, genanntGraf von Orval, mit den Gütern Momrond, Orval,Bruyeres, Epineuil, Beauchesal, Rocheguillebautund Chatelet in Benry. Der Werth jeder dieser Sub-stitutionen wird auf zehntausend Livres Einkommen ge-schätzt, und dabey stipulirt, daß die Vestungswerke,Waffen, Lebensmittel, Mund - und Kriegsprovisionensowohl die, welche zur Zeit der Substitution in allenseinen Schlößern wären, als die welche sich beymToddes Herzogs von Sully darinn befinden würden, mitin der Schenkung begriffen scyn sollten, und daß,wenn einer der Schenknehmer, ohne Leibeserbenmit Tod abgienge, sein Antheil ganz demUeberlebenrden ansallen solle. Dieß erfolgte vier Jahre darauf.Da Casar von Bethune im Jahr 1614. unvermähltgestorben war, vereinigte der Graf von Orval in sichdie zween Artikel der Substitution. Im Jahr 1620.in seinem zwanzigsten Jahr ließ ihn sein Vater Jacque-line von Caumont, die Tochter des OberhofmarschallsDe La Force und Enkelin mütterlicher Seite von demersten Marschall von Biron, Heyrathen und bestätigtedurch den Heyrachökontract die Substitutions-Aktevon 1610.

Vor und nach diesen Verfügungen blieb der MMquis von Rosny in Gütergemeinschaft mit dem Her-zog, seinem Vater. Diese Gemeinschaft war ganz zumVortheil des erstem, für dessen Aufwand sein mütterli-