welchen der Herzog von Sully Sk. Heiligkeit eineAntwort durch seinen Enkel den Prinzen von Henri-chcmont schickte, welche ihm ein zwcykes'Brcve vvn die-scm Pabst veranlaßt, ebenfalls in lateinischer Spra-che geschrieben, datirt vvm r6. Juli. i6zz»
In eben diesem Jahr 1634 verlor er den Mar-quis von Rosny, seinen ältesten Sohn. Das Betra-gen dieses Sohns verursachte ihm bcynahe unaufhör-lich viel Kummer und Verdruß, nicht nur weil derMarquis von Rosny keinen der weisen Rachschläge be-folgte, die er ihm immer gab, und weil er selbst aufdie Seite der Feinde des Staats trat, sondern auch weilder Herzog von Sully auf mehr als eine Art den Ver-fall der Umstände seines Sohs fühlte. Dies führtuns darauf, unS auf eine nähere Angabe der häusli-chen Angelegenheiten des Herzogs von Sully einzu-lassen , welche zur Erläuterung mehrerer Stellen die-ser Denkwürdigkeiten , worinn von dem Marquis vonRosny die Rede ist, und besonders dessen dienen kann,was davon in dem neun und zwanzigsten Buch ge-sagt ist.
Ausser zwo Töchtern, wovon die älteste mit demHerzog von Rohan und die jüngste mit dem Marquisvon Mirepoix vermählt war, hatte der Herr Herzogvon Sully im Jahr 1609. drey Söhne. MaximilianII. von Vethune, Marquis von Rosny war der ältestevon allen, aus seiner ersten Ehe mit Anna von Cour-tcnay; aus der andern / mit Rahel von Cochefilet,waren Cäsar und Franz von Bechune. Da das ganzegroße Vermögen, welches er genoß, ihm erst seit sei-ner zwoten Ehe zugewachsen war, so scheint es, daß dergrößte Theil desselben natürlicher Weise auf die Kin-der dieser zwoten Ehe fallen sollte; indessen hielt sich