schwebe, habe ihn so reden lassen, umso mehr,da manihm eben jetzt erst gesagt habe: die Prinzen und Herrnvon dem Anhang dcS Herrn Prinzen wären entschlosssen, ihn umbringcn zu lassen, indem sie dafür hielten,er habe durch die Nachrichten, die ec von ihren Ent-würfen gegeben habe, den Arrest des gedachten HerrnPrinzen verursacht. Allein ohne hier zu untersuchen,ob die zween Rathschlage des Herrn von Suliy auchwirklich widersprechend seyen, und auch zugegeben, daßeö weislich und nothwendig war, den Prinzen vonCvnda zu arretircn, so ist alles, was ich aus diesenZeugnissen schließen lassen wollte, das: daß dieser Mi-nister seine Sorgfalt für das Beste des Staats und desKönigs bey einer für die calvinistische Parthey so günsti-gen Gelegenheit, bey der er auch selbst so große Ge-fahr lief, nicht aufgab.
In diesem Geist betrug er sich sein ganzes Lebenhindurch. Er wurde mit dem Ansehen des Königsbekleidet, in den Versammlungen von Rouen und Lou-dun. Er unterstützte als guter Bürger die PartcySr. Majestät gegen die Calvinisten, als unter demMinisterium des Cardinals Richelieu der Krieg gegensie erklärt wurde. Er hakte Antheil an der Belage--rung von Montauban und an andern Vorfällen; ecversähe selbst die Geschäfte des General Feld Zeugmei-sters bey der Belagerung von Saint-Jean dÄngely,unddas Geschütz wurde dabey vollkommen gut bedient;er behielt und versähe diese Stelle bis an seinen Tod,wiewohl der Geschichtschreiber des Herzogs von Bouillonvorgiebt, sie sey ihm abgenommen worden. LudwigXUl. ertheiltc ihm den Marfchalls Stab am i8.Sept» iüZ 4 . DaS Jahr zuvor schrieb ihm der PabstUrban Vlik. her ihn während seiner Gesandschast inFrankreich gekannt hatte, einen lateinischen Brief, auf
wel-