4 "
hören, daß er sie gut ausgenommen hat. Woran liegt»6 aber, daß er sie nicht befolgt, und ausübk, daer ihnen doch seinen Beyfall gab? Er würde sichdadurch der Händel entledigen, worinn er steckt,wie Sic sagen, würde von mir jede billige Gele-genheit erhalten, mit meiner Gewogenheit gar sehrzufrieden zu seyn, und die Begegnung und Ehre ge-niesten, die seinem Stand zukommt. Sollte, umihm diesen Glauben und Versicherung zu geben, mei-ner Seits noch etwas zu thun oder zu sagen seyn,was bey mir steht; so werde ich cs mit Vergnügenvernehmen, und Ihre Eröffnung darüber wohl mei-nend aufnehmen. Ich habe aber das Schreiben nochnicht erhalten, daß er Ihnen versicherte, mir hier-über geschrieben zu haben , und cs soll mich freuen,wenn er mich dadurch, sowohl für sich als für seineFreunde, sowie ich es jederzeit gewünscht und selbstgesucht habe, und wie er mich oft hoffen ließ, inAnsehung des Dicnsts des Königs, meines gedach-ten Herrn und Sohns zufrieden stellen wird. Thuker dieß, so werde ich es so zu erwiedern wissen, daßer gerechte Ursache haben wird, sich und allen wel-che dieß sein Beyspiel befolgen werden, Glück dazuzu wünschen.
Ucbrigcns habe ich den Herzog von Vendomenochnicht zu sehen bekommen, so daß ich noch nicht weiß,wessen ich mich zu seinem Gehorsam zu versehenhabe. Dezm ich habe Nachricht, daß er fortfahrk,Lamballe befestigen zu lassen, und eine gute AnzahlKriegsleute, die ihm in den letzten Unruhen gedient,oder vielmehr übel gedient haben, noch im Hand-geld zu halten, besonders seit dem gedachtenVergleichvon St. Menvult. Diesem werden wir, der Königermeldter mein Herr und Sohn und ich mit Hülfe
.des