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Diese Rede gefiel den Kalvinisten so sehr, als siedem Herzog von Bouillon und den andern Agenten derRegentin mißfiel. In ihrer Antwort darauf legtensie in der That der Administration des Herzog vonSully alle mögliche Lobsprüche bey, beschuldigten ihnaber, daß er wenig großmüthig scy und sogar die Re«gcntin zwingen wolle, ihm seine Stelle im Ministeriumwieder einzuräumen. Der Herzog von Sully replicirte'darauf mit einer zwotcn Vorstellung, durch welche erunbedingt m7d ganz sein Interesse der Versammlungzur Untersuchung hcimstcllte. Der Herzog von Bouil^lon, welcher alles voraussah, was darauf erfolgenwürde, nahm die Maske zum zwcytenmal ab, undficngan stark bey allen denen von den Kalvinisten zu intri-guircn, die er gewinnen zu können glaubte. Er zogauch wirklich einige derselben an sich, allein doch denHerzog von Rohan nicht, trotz allen seinen Bemühun-gen, die er deshalb bey ihm anwendete. Da allefeine Geschicklichkeit nicht hingereicht hatte, weder dengrößten Theil vom Anhang seines Gegners abtrünnigzu machen, noch den Schluß zu verschieben, so schrittman zur Berathschlagung, deren Schluß dahin aus«fiel, daß man dem Herrn Herzog von Sully beyste«hen wolle, wenn seine Administration durch unrecht-mäßige Mittel untersucht werden sollte»
Bouillon und die Anhänger der Regentin setztenalles in Bewegung, aber vergebens, um eine Rctrak-tation oder Modifikation zu erhalten. Was den Her-zog von Bouillon betrifft, so brach er los; er gab derRegentin die heftigsten Abschläge, die sich jedoch be-gnügte, im Namen des Königs Briefe an die Versamm-lung zu schicken, welche du Plcffis Mornay zu unter-drücken für klüger fand, aus Furcht, es möchte sonstnoch größeres Unheil daraus entstehen» Man kam
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