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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
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406
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diesen Umstanden bediente. Durch die Bemühung desdu Pleffis wurde jedoch endlich noch eine Art vonVer-gleich zwischen ihm und dem Herzog von Sully gestif-tet; und damals war es, daß dieser kein Hindernißmehr fand, den ganzen protestantischen Religionstheilfür seine Privatangelegenheit zu intereffiren, welche da»durch einer der Hauptgegcnstande der Berathschlagun-gen wurde.

Die Versammlung richtete die Rede an ihn,bittet und giebt ihm auf in diesen Ausdrückenspricht der X 4 srcurs bVaii^ol'8 davon seine Stellen.nicht-dcrzulegen, verspricht ihm Beystand re. Dar-auf antwortete der Herzog von Sully durch eine Rede,worinn er die Versammlung über vier Punkte umRath fragt, r) ob er die Augen zu den Schrittenseiner Feinde verschließen soll, 2) ob er im Gegentheilselbst bitten soll, angestellt zu werden, schlechtweg undeinfach, Z) ob es zweckmäßiger wäre, eine Belohnunganzunehmen; endlich 4) ob diese Belohnung mehr inEhre und Sicherheit, oder in Vortheil und Nutzen be-stehen sollte? Der Hof ließ ihm nämlich, um den zuseinem Verderben angelegten Entwurf zu verbergen,den Vorschlag thun, einen Marschallsstab für seineGeneralfeldzeugmcistcrstelle und seine Befehlshaber-schaft von Poitou oder eine ansehnliche Geldsummeanzunehmen. Er schloß diese Rede, wvrinn er sichnicht hatte enthalten können, einige Klagen über dieHärte des Staatsraths und der Regentin gegen ihn, ein-zumischen, mit einer Entschuldigung, daß er der Reli-gionsgenvstenschaft nicht eher eine Anzeige von seinerbedrängten Lage gemacht habe, weil es ihm schwer ein-gegangen sey, zu glauben, daß die Complots gegenihn geschmiedet seyen, und weil er befürchtet habe, sichPersonen mißfällig zu machen, denen er Respekt schul-dig sey. .,

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