Kalvinisten wieder anzufachcn; sie sind aber die einzi-gen, welche so davon gesprochen haben. Alle andernhaben nichts durchaus tadelhastcs in dem Benehmendes Herzogs von Sully gefunden; und in Wahrheit,man gieng gegen ihn mit so vieler Leidenschaft undBosheit zu Werk, daß der klercui '6 krzr>^0,8 annesi6n. kal. 75. s, der uns zu diesem Stück seinerGeschichte die Angaben liefern wird, ihn nicht tadelt,die einzige Partie ergriffen zu haben, die seine Ruhesichern konnte. Man sehe also hier im Auszug, wasin Beziehung auf den Herzog von Sully auf der Ver-sammlung zu Chatellerauk oder Saumur vorgieng»-Denn da seine Feinde fürchteten, er möchte zu Chatel-lcraut zu mächtig seyn, ließen sie solche an den letzter»Ort verlegen.
Da der Herzog von Bouillon kein Geheimniß auSseinem Vorhaben gemacht hatte, alle seine Glaubens-genossen und besonders den Herzog von Sully zudemüthigcn, so vereinigte das Interesse der gemein-schaftlichen Sache diesen mir du Pleffis Mornay undden vornehmsten protestantischen Geistlichen, welchebis dahin, wie man ganz durch diese Memoiren hin-durch gesehen hat, großen Argwohn gegen seineGesinnungen und Abneigung gegen seine Persongehabt hatten. Sie fiengen damit an, daß sie demHerzog von Bouillon den Vorsitz verweigerten, welcherdu Pleffis Mornay übertragen wurde; und dann lie-ßen sie ihn fühlen, wie sehr sie über die Rolle aufge-bracht seyen, die er spielte. Sie waren ihm überall zu-wider, so daß er nichts von dem allem erlangen konnte,was man vielleicht einem Agenten zugestanden hätte, dervon der Religion des Hofs gewesen wäre. Eben dies be-weist, daß die Regentin keinen größern Fehler begehenkonnte, als daß sie sich des Herzogs von Bouillon unter
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