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xilegken und Freyheiten geschuht würden; daßdie Pro-testanten sich nicht in Ländern niederlassen könnten, wosie zur Zeit des Tractats noch nicht vorhanden waren.Der König versprach gegen Maldini,allediese Bedingun-gen heilig zu beobachten, und räumte dem Pabst nochübcrdieß die Ehre ein, bey allen denen, welche nochbey Errichtung der neuen Republiken fest zu setzenseyn möchten, den Schiedsrichter abzugeben.
Es war keine Kleinigkeit, den Pabst zu diesemSchritt gebracht zu haben, indem sein Beyspiel un-fehlbar von großer Wirkung seyn mußte, um die üb-rige Katholische Staaten, besonders in Italien, zubestimmen. Man hatte nichts versäumt, die günstigeStimmung, worinn sie zu seyn schienen, zu unter-stützen , indem man den Cardinälen und andern klei-nen Italienischen Fürsten genau ihre Pensionen ausbeszahlte und selbst verschiedene neue Gratifikationen hin-zufügte. Die Errichtung einer neuen Monarchie inItalien war der einzige Vorwand, dessen mansich an diesen kleinen Höfen bedienen konnte, um nichtsmit der Union zu thun haben zu wollen; allein dieseeitle Besorgniß war leicht zu zerstreuen, und ihre eig-nen Vortheile mußten sie hinlänglich sicher machen»Wenn dicß nicht hinreichend war, hätte man seine Zu-flucht zu der Drohung genommen, alle Gegner nacheiner gewissen Frist aller Ansprüche auf diese Vorthei-le verlustig zu erklären, sie sogar jeden Anspruchs aufdie Kayserwärde und die Wahlreiche zu berauben,und diese kleinen Republiken in Fürstenthümer unddie Fürstenthümer in Republiken zu verwandeln. Esist nicht wahrscheinlich, daß irgend einer von ihnen sichnur einen Augenblick über die Wahl bedacht habenwürde. Die Bestrafung des ersten Widerspenstigenhätte übrigens vollends dazu beygetragen, alle diese klei-Bb 4 nen