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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
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ter seinem eignen Nahmen zu unternehmen anstand.Sobald dieser von seinem Vater so viel erhalten hatte,daß er wenigstens zu seinen Schritten durch die Fingersehen wolle, kam er allen Wünschen Heinrichs zuvor;beseelt von der Begierde, sich Ruhm zu erwerben, undsich zugleich der Achtung Heinrichs und der Ver-bindung mit ihm würdig zu machen. Denner solltedieerstgebohrne königl. Prinzessin zur Gemahlin bekom-men. Er schrieb und ließ mir öffters durch St. An-toine in diesen Ausdrücken davon schreiben. Er setztehinzu, der König von Frankreich könne auf sechstau-send Mann Infanterie und fünfzehnhundert MannCavallerie rechnen, die er sich anheischig mache ihmzuzufährcn, und nachher wurde diese Anzahl noch mit.zweytarssend Fußkncchten und acht Kanonen vermehre,welche auf englische Kosten wenigstens drey Jahre be-soldet und unterhalten werden sollten. Der Königvon Schweden zeigte sich nicht minder eifrig für die ge-meine Sache, und der König von Dänemark schieneben so gesinnt zu seyn.

Man negociirte unterdessen unablässig an den ver-schiedenen Europäischen Höfen, besonders bey den teut«,schen Kreisen und den vereinigten Provinzen, wo derKönig zu dem Ende Boissise, Fresne Cannape, Vau-Hy, Ancel und Bongars hielt. Der Staatsrathder Niederlande war bald dafür gestimmt, der Prinzvon Dramen schickte die Herrn Malderet und Brede--rode, um dem König von ihnen sunfzehntausend MannInfanterie und drcytausend Mann Cavallerie anzutra-gen, ohnmittelbar nach ihnen kam der Landgraf vonHejsenkasscl und der Fürst von Anhalt, denen man sowie dem Prinzen von Dramen, die Verbindlichkeithatte, die Liste der Conföderakion in ziemlich kurzerZeit mit dem Herzog von Savoyen, mit allem was