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dahin machte. Ich fand sie stark mit Mitteln beschäf-tigt, dieß große Projekt durchzusctzen, und ohnerach-tet der Schwierigkeit, die sie in den bcpden Haupt-punkten, der Vereinigung der Religionen und derGleichheit der Mächte zu erblicken glaubte, schien siemir doch nicht an der Möglichkeit der Ausführungzu zweifeln. Sie hielt sich derselben aus einemGrund versichert, dessen ganze Richtigkeit ich nachherwohl cinsah. Da rühmlich dieser Plan im Grundblos den Absichten einiger ehrgeizigen Fürsten, die alssolche in Europa bekannt waren, entgegen stund, so be-förderte diese Schwierigkeit, welche dessen Nothrven«digkeit um so einleuchtender machte, den Erfolg mehr,als sie ihm hinderlich war. Sie sagte auch, es wärezu wünschen , daß der Zweck durch jedes andre Mitte!als durch Waffengewalt ausführbar seyn möchte,da diese jederzeit etwas gehäßiges habe; sie gestundaber, daß es wenistcnS zum Anfang nicht anders zuunternehmen sey. Ein großer Therl der Artikel, Be-dingungen und verschiedenen Anordnungen rührt vondieser Königin her, und beweißt sehr gut, daß sie vonSeiten des Tiefblicks, der Weisheit und aller andernGeistcseigcnschaften keinem der kronenwürdigsten Kö-nige nachsiand.
Man muß es als ein sehr großes Unglück ansehrn,daß Heinrich die Absichten der Königin von Englandnicht sogleich unterstützen konnte, welche wollte, daßman, ohne einen Augenblick zu verlieren, Hand ansWerk legen solle. Allein kaum wagte er, als er hierden Grund zu diesem Gebäude legte, zu hoffen, einst dieZeit zu sehen, da er die letzte Hand daran legen könnte.Die Wiederherstellung seines Reichs in allen seinenangegriffenen Theiken war ein Werk von mchrern Jah-ren; und unglücklicher Weise hatte er deren bereits achtund vierzig, ehe er nur damit den Anfang machen konn-te.