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Daher tausend grausame Kriege. Der, welcher Frank«reich den Engländern zur Beute werden ließ; die,welche man mit Italien, Burgund, Spanien führte,können einzig den bürgerlichen Uneinigkeiten zugeschrie-bcn werden, welche vor ihnen Hergiengen. DieSchwächeren hatten die Stimme der Ehre und desBesten der Nation in sich erstickt, und den Ausländerzum Beystand für ihre Freyheit herbeygerufen. Eintrauriges und schimpfliches Mittel, das von dieserZeit an beständig, und selbst in unsern Tagen von demHause Lothringen in jener Ligue versucht wurde, beywelcher die Religion bloßer Vorwand war. Ein zwcv-tcs Ücbcl, daS zwar oft beym ersten Anblick von ver-schiedener Art scheint, darum aber doch, wie ich glau-be, nichts desto weniger aus derselben Quelle entspringt,ist die Sittenverderbniß, der Gcldhunger und die Wuteines ungeheuren Luxuö; wechselsweisc oder zugleichdie Ursachen und Wirkungen unsers Jammers k
Dies waren die Veränderungen unserer unglück-lichen Politik in Beziehung auf die RegierungSfvrm,welche nach und nach dem Willen des Volks, des Krie-gers, der Großen, der Stände, der Könige unterwor-fen war. Die Person dieser letztem selbst warerst abhängig erwählt, dann erblich, endlich unum-schränkt.
Man hat in dieser Schilderung bereits gesehen,welches Urtheik man über den dritten Stamm unsererKönige zu fällen hat. Wir finden in Philipp August,Ludwig dem Heiligen, Philip dem Schönen, Carldem Weisen, Carl Vlk, Ludwig X i taufenderlep zubewundern. Welch ein Schade, daß so viele Tugen-den oder große Eigenschaften nicht auf einem bessernGrund standen. Mit welchem Vergnügen würde man