gen Augenblick, um mir seine Empfindlichkeit zu be-weisen. Er machte einst im Staatsrath den Antrag,von allen, welche im Besitz der vorzüglichsten Aemterwaren, Rechnungen über Ausgabe und Einnahme zurgenauen Prüfung cinreichen zu lassen. Der Staats-rach nahm diesen Vorschlag an, welcher, so allgemeiner lautete, dennoch von dem, der ihn that, nur aufmich gemünzt war. Bouillon nahm es über sich, es anmich zu hinterbringcn, indem er ebenfalls im vollenRath zu mir sagte: Da ich ein Mann von Ordnungscy, der Andern stets mit gutem Beispiel voranzuge-hen gesucht habe, würde ich ohne Zweifel nicht erman-geln, mit demjenigen den Anfang zu machen, waSzu meinem Gcncralscldzeugmeistcramt gehörte. Ichantwortete ihm in einem Ton, dessen er vielleicht nichtgewärtig war: wenn es dem König und der Königin»gefiele, so würde ich ihnen alle meine Rechnungen umso lieber verlegen, da ich versichert sey, daß sie dar-in» nichts als Grund zur Zufriedenheit für sich, undzum-iob für mich, finden würden; und da die Prin-zen vom Geblüt ebenfalls den König während einerMinderjährigkeit repräsentirtcn, würde ich cs mir eben-falls zur Pflicht machen, sie auch ihnen vorzulcgcn.Ich kenne aber den Umfang der meinem Posten eige-nen Rechte zu gut, um nicht zu wissen, daß ich ihnkeinem andern Tribunal verantwortlich machen könne,ohne ihn erniedrigen zu wollen.
„Ich dachte aber doch, Monsieur, erwicdcr te er, —daß der Connctable und die Marschalle von Frank-reich, als besonders über das Kriegswesen gesetzt,Untersuchung über alle dahin einschlagende Stellenanstellen können, und die Ihrige ist eine der vorzüg-lichsten dieser Art."