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schon ich wußte, daß dieser Herr es bey' allem wieder-holten Anhalten Villervy standhaft verweigert hatte»Die Regel ist, daß das Siegel, dessen sich der Königbedient hat, nach seinem Tod zerschlagen werde. Nichtnur hatte der Canzler dieß nicht gethan, sondern erunterstund sich sogar, sich dieses lSiegels zu bedienen,um falsche Verfügungen zu Gunsten Concini's und ei-niger andern fünf ganzer Jahre lang zu authorisiren.Er hatte hiezu die doppelte Bequemlichkeit, durch sei-nen Sohn,welcher Staats-Secretair war, alle die Stü-cke fabriziren zu lassen, an welche er hernach die letzteHand legte. Der Herr Admiral nahm diesen Bey«stand an, als wenn er ihm vom Himmel herab ver-liehen würde. Carl von Montmorency, Herzog vonDanville, brachte bey dem Parlament das Patent alsHerzog und Pair für die Seigneurie Danville in ebenso guter und ohne Zweifel noch besserer Form! vor, alses bey Lebzeiten Heinrichs selbst nicht ausgefertigt wor«dcir seyn würde.
Ich finde einen zweyten Brief, den mir die Re-gentin unter demselben Datum, den 15. Juni, übereinen weniger wichtigen Gegenstand schrieb. Es warnur von einem auszubessernden Mauerbruch an denFestungswerken die Rede, welche man ehemals anStadt und Schloß Vendome auf Bitten des dvr-digen Befehlshabers, Sieur Jumeaux, gemachthatte.
Ausgesetzk, mir Handel zu machen, wie ich es war,hielt es sehr schwer, keine mit dem Herzog von Bouillonzu bekommen, der mich es bey jeder Gelegenheit füh-len zu lassen wußte, er habe es mir noch nicht verges-sen , daß ich jederzeit das Beste des Königs dem seini«gen vorgezogen hatte, und erwarte nur den ersten günsti-
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