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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
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worden war. Er dachte zugleich Fervaques zu'ver-binden, welcher wohl diese Gefälligkeit von seinerMajestät verdiente, und gab sie daher seinem eignenSohn. Es war mir nicht möglich, meine Stimmezu dieser Verfügung Concini's zu geben, sowenigals zu der Gefälligkeit, welche der Staats - Rath demHerrn Grafen abermahls auf Unkosten Seiner Ma-jestät erzeigte, indem er ihm sehr unbeträchtliche undsehr unnütze Rechte sehr theuer bezahlte, nemlich diedes Hauses von Monraffie in Piemont, wovon ichschon oben gesprochen habe. Troz meinen gegenwär-tigen und vorherigen Vorstellungen wurde dieser Kaufabgeschlossen. Man war gewohnt, mich reden zu las-sen , und zu thun, was man wollte.

Concini fand ein Mittel über einen Theil des Gel-des im königlichen Schatz zu disponiren, ohne daßes schien, die Summen, welche herapskamen, seyenin seinem Nahmen genommen und verbraucht worden.Dies bestand dakinn, daß er die Königin beredete,ferner Comptans zu machen, wie der hochselige König.Sie schrieb mir darüber folgenden Brief von fünfzehn-ten Juny:Mein Vetter, ich habe beschlossen nochfür dieses Jahr mit der Bezahlung des Comptant fort-zufahrcn, welches der König mein Herr durch die Cas-sire der Schazkammer in seine Cassen bringen ließ.Das Geld davon wird durch Beringhen an eben die-selbe Personen wie sonst vertheilt werden. Ich lassealso dieß an Sie ergehen, um Ihnen zu sagen, daßSie dem gegenwärtig angestellten Cassier der Schatz-kammer befehlen, besagtem Beringhen das Quartalvom Julius ermeldten Comptants zuzustellen u. s. w.Puget und Argouges kamen gleich am andernTag und brachten mir einen von diesen Comptants,damit ich ihn berichtigen und einen Befehl zur Aus«

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