mit den Augen verschlungen hatte. Ich hatte davoneine unendliche Menge von Zügen zu erzählen, welchesicher dem französischen Namen schlechte Ehre machenwürde»/ und die zu verschweigen unnütz wäre, weil sieohnehin schon öffentlich bekannt worden sind. Hier sindnur einige der vorzüglichsten so wie sie der Zufall mirwieder ins Gedachtniß bringt. Sie werden ein Bildvon dem Hofaus dieser Zeit abgeben können.
Der Günstling der Königin war der, den manzuerst auftreten sah. Er warf sogleich die Augen auf dieStelle des ersten Kammerhern; nicht als ob er dieseWürde für hinreichend gehalten hatte, seine ehrsüch-tigen Absichten zu befriedigen. Er wollte nur den An-fang damit machen, eine Gnade für sich zu erlangen,welche das Mißverhaltniß aushebcn möchte, das bisherzwischen den übrigen Höflingen und ihm statt gefundenhatte. Dazu mischte sich ein Theil persönlicher Eifer-sucht gegen Bellegarde, deren Beweggrund ich ver-schweigen will, weil mich dies zu weit führen wurde.Es war sehr schmeichelhaft für Cvucini, daß der ersteSchritt, den man ihm am Hof thun sah, ihn mit sei-nem Nebenbuhler gleich setzte, i) Er ließ daher demHerzog von Bouillon Vorschlägen, mit ihm wegendieser Stelle in Unterhandlungen zu treten. Dieser,welcher wirklich willens war, sich derselben zu entledi-gen, ließ sich dabey sehr gefällig finden. Er wurdeaber auch auf gleiche Art dafür belohnt. Denn erst-lich erhielt er die Niederschlagung der Bureaux, welcheSe. Majestät um Sedan herum zu Erhebung derZölle und Abgaben angelegt hatte, und da dies zumBortheil des Herzogs alles frey gab, was von Lebens-mitteln und Handelswaaren in diese Stadt ein oderausgefühct wurde, so kann man ohne Uebertrcibunglagen, daß diese Gnade in der Folge mehr als sich