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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
290
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Daran konnte ich unmöglich zweifeln. Ihre Vorliebe fürdas, was sie Sache der Religion nannten, ihr Haßgegen alle Protestanten, Französische sowohl als Aus-wärtige, die natürliche und durch Gewohnheit verstärk-te Neigung sich mit Spanien zu verbinden, deren Re-gungen selbst damalen öffentlich zu folgen, sie sich nichthatten enthalten können, als die ihrer Ausführung na-hen Entwürfe Heinrichs des Großen sie überzeugten,daß sie eine gehäßige und verzweifelte Sache unterstützten alles dieß konnte nicht abnehmen, als sie durch denunverhoftesten Zufall der Erfüllung ihrer HeisestenWünsche so nahe gebracht wurden. Meine Religion,meine Verbindungen, die Anschläge, die ich dem hoch-seligen König gegeben hatte, deren unzweifelhafteWirkung wenigstens die freye Religionsübung der Re-formirten in Frankreich und durch die ganze Christen-heit gewesen wäre, selbst der Tod dieses Herrn, dermich für den einigen Verwahrer seiner Gesinnungenund den Vorstreker seiner Entwürfe zu erklären schien,Maaßregeln, welche weislich genug ergriffen wordenwaren, um deren Erfolg zu sichern, der Ruhm unddie Ehre, welche folglich davon auf mich zurückstrahl-ten,> dieß waren Gründe genug, einen Mann zuHaffen, welcher ohnehin schon so viele Feinde hatte.So wie sich Sillcry uud Villeccy die Sache angele-gen siyn ließen, mußten sie nothwendig von schnellerWirkung siyn.

Ein weniger erklärter, allein nur vielleicht umsostärkerer Beweggrund, welcher mehr geradezu dasbesondere Interesse angriff, vereinigte abermahlAlles gegen mich: eine Finanzverwaltung nem-

lich, welche, ich darf es wohl sagen, zu rein und zurechtschaffen für Personen war, deren Gierigkeit vondem ersten Augenblick an alle Schätze des Königs

mit