Neun und zwanzigstes Buch
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HAas jezt in Ansehung der Cleveschen Angelegen»heiten vorgegangen war, und das letzte Ver-fahren der Königin in Ansehung meiner, benahm mirvollends alle Hoffnung, den neue Staats-Rath je aufgesunde Grundsätze über die^zween Hauptpunkte beyder Regierung: Politik und Finanzen, bringen zukönnen. Im Gegentheil vollendete die Veränderungdes Herrn Prinzen, das was ich täglich unter meinenAugen vergehen sah, und besonders die Verstellung,der man sich endlich bediente, meine Ueberzeugung,daß das Uebel ganz unheilbar worden sey, und daßman aus dem Chaos, worein die Geschäfte des Staats-Raths begraben zu seyn schienen, nicht anders alsdurch die Entwickelung wieder herauskommen würde,welche ich jederzeit so sehr befürchtet hatte. Es ge-hörte Zeit dazu, um sie vorzubereitcn, indem bey al-lem Ansehen, das man haben mag, so starke und soweislich befestigte Verbindungen, als die, welche derhochselige König zu Zerstörung der OesterreichischenMacht, mit allen dabey intereffirten EuropäischenMächten und vorzüglich mit den Protestantischen Für-sten eingegangen hatte, sich nicht auf einmal und bis-weilen nicht ohne eine Anstrengung abbrechen lassen,welche verdrüßlichc Folgen haben kann. Daß aberalles Dichten und Trachten der Regenkin und ihrerRathe nicht darauf gehen sollte, sie unnütz zu machen,R. Denkwürdige. Vl. V. T dar-