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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
281
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welche von einem so achtungswürdigen Benehmen aufdas königliche Geblüt zurückstrahlke, gegen die Unan-nehmlichkeiten , den Mangel der Achtung, und gegendie oft verächtliche Begegnungen halten würden, de-nen sie unfehlbar ausgesetzt seyn müßten, wenn sie sichvermischt mit den Haufen der Höflinge zeigten. Sehrviele Gründe würden Key der Regentin selbst ihre Nei-gung zu einem'entgegengesetzten Benehmen aufwägmbesonders wenn sie die Prinzen vom Geblüt vereinigtgegen sich sähe. Alle anscheinende Macht, womit siebekleidet sey, würde nicht hinreichen, sie sechs Mona-te hindurch gegen eine so stark autorisirte Parthey zuunterstützen. Endlich, glaubte ich ihm. dafür bürgenzu können, daß Nothivcndigkeit, Zutrauen und derStrom endlich alles auf seine Seite ziehen würden,und daß nichts zwischen der Königin, den Prinzenund den Großen vorfallen könnte, es seyen nun Ver-bindungen, Veruneinigungen, Mcutcrcyen, Au 6 so Hsnungen, Parthcyen, das nicht zum Vvrthcil seinesAnsehens ausschlagen müßte, wenn er von diesem Au-genblick an seinen Plan zu bilden und getreu zu be-folgen wisse, so wie ich ihn hier entworfen hätte.

Die Aufmerksamkeit, womit mir der Herr Prinzzuhörte, war mir ein Beweis, daß ich den Weg zufeinem Herzen gefunden und da den starken Eindruckgemacht hatte, welcher Wirkung der in einem Gegenstandzusammcntreffenden Wahrheit und Gerechtigkeit ist.Was nachher geschah, beweißt nicht, daß ich mich da-mals betrog, oder beweißt wohl eben so aut, daß devHerr Prinz M selbst zuerst betrog , indem es gewißist, daß die starke meiner Gründe ihn ziemlich langgegen die Wellen aufrecht erhielt, du unaufhörlich anihn anschlugcn. Welcher Ranke sich auch die Perso-nen bedienten, von denen er umlagert war, konnte

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